Donnerstag 23.03.2017 Unterbruch der Wärmeversorgung in Ortsteilen von Klingnau
Am Donnerstag 23.03.2017 ist wegen Reparaturarbeiten in Klingnau die Wärmeversorgung im Gebiet Wisstrotteweg und Traubenweg 66 unterbrochen.
Dauer der Arbeiten von 07:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr.

Für Fragen steht Ihnen das Refuna-Team gerne zur Verfügung 056 268 80 10.

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JUBILäUMSFEIER
Jubiläumsfeier  


Die REFUNA AG schloss ihr Jubiläumsjahr am Donnerstag, 13. November 2014 mit einer grossen Jubiläumsfeier in der OASE vom Paul Scherrer Institut (PSI) ab. Kurt Müller, Verwaltungsratspräsident der REFUNA AG, begrüsste über 150 Gäste, welche alle in irgendeiner Form mitgeholfen haben, die REFUNA zum heutigen Erfolg zu führen. Er liess die Anwesenden einen Blick in die Zukunftsstrategie der REFUNA werfen: Die REFUNA will auch nach einer Stilllegung vom Kernkraftwerk Beznau Ihre Kunden nachhaltig mit Wärme versorgen und sucht deshalb aktiv nach neuen Wärmequellen verschiedenster Art. Den Weg in die Zukunft will die REFUNA zusammen mit der Fernwärme Siggenthal AG aufnehmen. Eine Analyse durch eine Arbeitsgruppe der beiden Unternehmen hat gezeigt, dass eine Fusion strategisch und aus Sicht der industriellen Logik sinnvoll ist. Aber: „Die Braut muss noch umworben werden.“

In seiner Grussbotschaft hat André Zoppi, Gemeindepräsident von Würenlingen, erwähnt, dass die REFUNA AG nur durch die Weitsicht, Zielstrebigkeit und Überzeugung von vielen Anwesenden zur heutigen Erfolgsgeschichte gedeihen konnte.

Als Vertreter vom Paul Scherrer Institut (PSI) richtete Dr. Peter Allenspach das Wort an die Gäste. Das damalige EIR (Eidgenössische Institut für Reaktorforschung) war der Hauptinitiant und der erste Wärmekunde der REFUNA. Das ursprüngliche Ziel war die Einsparung von jährlich 1‘400 t Heizöl für das EIR, erreicht hat man heute eine Einsparung von 15‘000 t Heizöl pro Jahr im ganzen Refunagebiet. Es besteht nach wie vor eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Firmen, steht doch eines der Reserveheizwerke der REFUNA auf dem Gelände vom PSI.

Der Verwaltungsratspräsident der ersten Stunde, Fritz Ringele,  blickte in seiner Ansprache auf die dreissigjährige Geschichte zurück und die Zuhörer spürten nochmals die Kraft von damals, als die Region sich zusammenraufte und sich mit dem Bau des Fernwärmenetzes aktiv für den Umweltschutz einsetzte. Nicht zuletzt führt Fritz Ringele seine gute Gesundheit im hohen Alter auf die gesunde Luft im unteren Aaretal zurück.

Der Kraftwerksleiter vom KKB, Dr. Urs Weidmann wies auf die Gemeinsamkeiten vom Kernkraftwerk Beznau und dem Fernwärmenetz hin: Beide Firmen beliefern die gleichen Kunden mit Energie. Die eine liefert Wärme, die andere liefert Strom. Die Energie ist weitgehend CO2 frei und wird emissionslos franko Haus geliefert. Beide Firmen haben in der Vergangenheit den Tatbeweis erbracht, dass sie mit Pioniergeist erfolgreich agieren können und beide Firmen stehen heute am Punkt, an dem sie ihre Zukunft selber gestalten müssen und dies aktiv in Angriff genommen haben. Er schloss mit einem passenden Spruch: „Freude herrscht und Partnerschaft, nach wie vor mit ganzer Kraft.“

Fotos vom Anlass können im Internet betrachtet werden. Fragen Sie nach den Zugangsdaten.