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Willkommen bei der Regionalen Fernwärme Unteres Aaretal (REFUNA)

Die REFUNA AG versorgt mehr als 2'600 Kunden in den umliegenden 11 Gemeinden mit Abwärme aus dem Kernkraftwerk Beznau. Aus den beiden Blöcken des Kernkraftwerkes werden jährlich rund 170'000 MWh Wärme ausgekoppelt und über ein 145 km langes Fernwärmenetz an die Kunden geliefert. Mit der Wärme werden Gebäude aus Industrie, Gewerbe, Schulen und Verwaltungen, sowie Wohnbauten beheizt und Warmwasser erzeugt.

Mit der REFUNA leistet die Bevölkerung im unteren Aaretal seit über 30 Jahren einen beträchtlichen Beitrag zur Reduktion der CO2-, Russ- und Feinstaubbelastung in diesem Gebiet. Wäre im gleichen Zeitraum nicht mit der emissionsfreien Fernwärme, sondern mit Heizöl geheizt worden, hätten dazu beispielsweise 400'000 t Heizöl angeliefert und verbrannt werden müssen. Diese Menge entspricht einem Ausstoss von mehr als 1 Mio. t CO2.

Es ist unbestritten, dass das Kernkraftwerk Beznau nach erreichen der Lebensdauer den Betrieb einstellen wird. Die REFUNA arbeitet aktiv an der Beschaffung neuer Wärmequellen und wird für eine lückenlose Ablösung sorgen.

KKB liefert wieder Wärme

Das Kernkraftwerk Beznau (KKB) hat die rund 120 Tage dauernde lange Revision von Block 2 abgeschlossen und startete die Anlage nach Freigabe durch das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) am 23. Dezember 2015. Nach dem Hochfahrprozess wurde am 26. Dezember 2015 auch die Wärmelieferung an die REFUNA wieder aufgenommen. An kalten Wintertagen mit Aussentemperaturen unter null Grad muss die Spitzenlast zusätzlich mit den Reserveheizwerken gestützt werden, weil die maximale Wärmeauskopplung aus Block 2 nicht ganz ausreicht um das REFUNA-Netz zu versorgen.

Seit dem 13. August 2015 wurden rund 5 Mio. Liter Heizöl eingesetzt um die Kunden mit Wärme zu versorgen. Das sind etwa 1.8 Mio. Liter weniger als mit dem durchschnittlichen 10-Jahresverbrauch prognostiziert wurden. Von der Fernwärme Siggenthal AG konnte mehr als 10 % der benötigten Wärmemenge bezogen werden. Dank der milden Witterung mit dem wärmsten Dezember seit Messbeginn vor 150 Jahren und den tiefsten Heizölpreisen seit 2004, fallen die Mehrkosten für den Reservebetrieb bisher tiefer aus als erwartet.